Gero Grünfels

Gero Grünfels ist als Sohn eines Schmieds und der Dorfschreiberin in einem kleinen Dörfchen in Noweiten geboren. Obwohl er seinen Vater Gustav, seine drei Geschwister und seine Mutter Nyria aus tiefstem Herzen liebt, wollte er nicht den Lebensweg gehen, den seine Eltern für ihn vorgeplant hatten. Statt seinem Vater als Schmied nachzueifern zog ihn die Vorstellung eines Lebens als reisender Abenteurer schon immer wie magisch an. Bereits als Kind hatte er sich mit seinen Spielkameraden emsig mit Holzschwertern duelliert. Und auch als junger Mann nutzte er sein erstes selbstgeschmiedetes Schwert, um in jeder freien Minute damit für den Kampf zu trainieren.
Als er sich schließlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus seinem Elternhaus verabschiedete, wollte er solch ein Abenteurerleben führen, wie die Helden aus den alten Sagen, die seine Großmutter Hilde immer an langen Winterabenden erzählt hatte. Jedoch ahnte er zu dem Zeitpunkt in keinster Weise, wie schnell dieser Wunsch Wirklichkeit werden sollte.
Der junge Krieger ist knapp zwanzig Sommer und Winter alt. Wenn Gero einen Raum betritt, fällt sofort der Kontrast zwischen seinen lockigen, schwarzen Haaren und dem klaren Blick seiner grünen Augen auf. Auch seine breiten Schultern tragen zu einem durchaus attraktiven Erscheinungsbild bei. Geros offene ehrliche Art, sein Optimismus, sein Wagemut und seine Bärenkräfte machen ihn zu einem hochgeschätzten Gefährten im Kampf oder jedwedem Abenteuer.

Derio Blitz

Der Magier Derio ist mit seinen über dreißig Lebensjahren der Älteste aus der Reihe der Gefährten. Auch der lange, braune Bart des Magiers zeugt von Lebenserfahrung und Weisheit. Seine braunen Augen sind stets wachsam und analysieren die Umgebung interessiert.
Taluna, die Göttin der Weisheit und Magie, sowie Marlox, werden von Derio gleichermaßen verehrt. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, da er den Großteil seines Lebens in der Ausbildung an der Akademie des flammenden Schwertes in Nordwacht verbracht hat. An dieser Akademie, deren vollständiger Name »Akademie des flammenden Schwertes – Kaiserliches und Königliches Lehrinstitut der angewandten Kampfmagie zu Nordwacht« meist nur in offiziellen Dokumenten verwendet wird, herrscht ein raues, militärisches Klima. Hier lernen die angehenden Adepten neben den arkanen Künsten auch die Meisterschaft im Schwertkampf.
Nachdem er den Titel Adeptus Ars Magicae mit Bestnoten errungen hatte, zog es Derio hinaus in die Welt, um Abenteuer zu erleben und neue Erfahrungen zu sammeln. Seine Intelligenz, Weisheit und sein Pragmatismus könnten, wenn man Derio nicht besser kennt, manchmal mit Arroganz oder Gleichgültigkeit verwechselt werden.

Esme von Lendaya

Die blonde Kriegerin Esme von Lendaya wurde als Tochter eines kleinen Adelshauses im Süden des Königreichs Lugarland geboren. Ihre glückliche Kindheit endete jedoch jäh, als ihre Familie nachts von einer Orkhorde, die es unerklärlicherweise in dieses Gebiet verschlagen hatte, überrascht wurde. Die Orks mordeten und brandschatzten. Niemand blieb am Leben - außer dem kleinen Mädchen namens Esme, dass sich diese Nacht rein zufällig in einer etwas abgelegenen Scheune versteckt hatte.
Ein Freund der Familie und das, was von ihrem Erbe übriggeblieben war, ermöglichten ihr die Ausbildung an einer angesehenen Kriegerakademie. Während Esme heranwuchs, zeigte sich, dass sie vom Gott Marlox mit erstaunlichem Geschick im Kampf und mit großer Tapferkeit gesegnet worden war. An der Akademie entdeckte sie auch ihre Liebe zum Krummsäbel, einer Waffe, die nur im südlichen Kaiserreich und in der Großen Wüste verbreitet ist.
Die Tatsache, dass sie auch von Chandoria mit reichlich Schönheit ausgestattet wurde, versucht Esme nach Möglichkeit zu verbergen. Ihre weiblichen Rundungen versteckt sie zumeist unter einem schweren Kettenhemd und ihr prachtvolles blondes Haar ist in der Regel zu einem schlichten, strengen Zopf gebunden.
Die blauen Augen und die ebenmäßigen Gesichtszüge könnten auch die einer Elfin oder Prinzessin aus dem Volk der Menschen sein. Ganz im Gegensatz dazu lächelt Esme nur selten und wirkt häufig eher griesgrämig. Kein Wunder, da ihre Gedanken doch meist um Rache, Gerechtigkeit und den Kampf gegen das Böse kreisen.